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Technologien für die Produktion in Zeiten von Corona-Einschränkungen: Teil 1


Corona hat unser Zusammenleben und Wirtschaften stark verändert – doch der deutsche Mittelstand stellt sich den vielfältigen neuen Herausforderungen der Produktion in der Corona-Krise. Ich habe in den letzten Tagen vielfältige Gespräche mit Mittelständlern zu ihren drängendsten Herausforderungen geführt. Daraus lassen sich Technologien ableiten, die produzierenden Unternehmen helfen können in der aktuellen Situation effizienter zu werden.


Zunächst eine gute Nachricht: Die Gespräche haben mich durchaus positiv gestimmt. Gerechnet hatte ich mit einer sehr angespannten Stimmung – stattdessen bin ich beeindruckt von der zupackenden „Wir schaffen das“ Mentalität. Sicher: Niemand betreibt derzeit „Business as usual“. Hier ein Einblick: Viele Unternehmen haben Schichtbetrieb auch in anderen Unternehmensbereichen als der Produktion eingeführt, sodass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kleineren Teams zusammenarbeiten. Ziel dieser Maßnahme ist, dass auch im Krankheitsfall eines Mitarbeiters und der daraus resultierenden Quarantäne der direkten Kollegen nicht alle ausfallen.


Diese Maßnahme führt jedoch dazu, dass Teams nicht mehr in der vorherigen Konstellation zusammenarbeiten, nicht immer die Mitarbeiter mit den in diesem Moment relevanten Kompetenzen vor Ort sind, Lösungen zur Überbrückung nötig sind und Ressourcen effizient eingesetzt werden müssen. Eine Fragestellung die auftauchte war: Wie gelingt es, die IT/OT-Landschaft funktionsfähig und im Bedarfsfall schnell operabel zu gestalten, um auch mit weniger Manpower die Produktion aufrecht zu erhalten.


3 Technologie Beispiele die mir im Technologiemonitoring bei ROKIN in der Vergangenheit begegnet sind und die hier Abhilfe schaffen können möchte ich vorstellen:


TechBite1: Management der IT/OT Infrastruktur


Betrieb und Sicherung von IT-Komponenten in OT-Infrastrukturen bei Fertigungsunternehmen ist das Ziel der Software von Ondeso. Sie ermöglicht es live Vitalwerte der IT-Systemlandschaft zu generieren und diese so zentralisiert und einheitlich zu managen. Auf diese Weise lässt sich auch mit reduziertem Personal einfach der Überblick behalten. Zudem können Entscheidungen der Priorisierung von Eingriffen in die IT Infrastruktur zum Erhalt ihrer Funktionalität datenbasiert getroffen werden.



TechBite2: Automatisierte Erkennung der IT/OT Infrastruktur


Um die IT/OT Infrastruktur sinnvoll zu managen, muss man zunächst natürlich wissen, was genau existiert. Diese Aufgabe übernimmt die Software von qbilon. Über eine automatisierte Erfassung wird das Live-Bild der IT-Landschaft von Unternehmen generiert. Dadurch lässt sich die systemkritische Infrastruktur identifizieren. So kann der Einsatz von Ressourcen entsprechend allokiert werden, um an den wichtigsten Stellen Ausfällen vorzubeugen.



TechBite3: Rapid Prototyping von Apps in der Produktion dank Low Code


Über sogenannte Low-Code Plattformen, wie bspw. von Tulip, lassen sich in kurzer Zeit und ohne Programmierkenntnisse Produktionsanwendungen – beispielsweise zur Datenanalyse oder für Arbeitsanweisungen – aufbauen. Zugeschnitten auf die eigene Produktion können damit die Mitarbeiter in ihren aber auch fachfremden Tätigkeiten unterstützt werden.



Begeistert von dieser und anderen Technologien und auf der Suche nach Anregungen für Innovation im eigenen Unternehmen? Unsere KI-Algorithmen suchen kontinuierlich in der steigenden Flut von Informationen nach neusten Technologien – speziell für die Bedürfnisse der Industrie. In unseren TechSheets erhalten Sie nicht nur Technologiebeispiele zu einer spezifischen Themenstellung im Kontext von Industrie 4.0, sondern auch Herstellerinformation, Studien und vieles mehr.

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Ansprechpartner

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Thomas Kinkeldei

Co-Founder

ROKIN, Lothstraße 21, 80797 München, Email: info@rokin.tech, Tel.: +49 89 21536319

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