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Von der Natur inspiriert: 3 Beispiele von bionischen Greifertechnologien

Aktualisiert: Mai 15




Robotik ist eines der Trendthemen in der Produktion und steht bei vielen Unternehmen auf der Agenda in den kommenden Jahren. Auch im Gartner Hype Cycle ist das Thema Robotik eines der Trend Themen im Jahr 2019 und als Smart Robotics aktuell mit großen Erwartungen verbunden.


Damit smarte Robotersysteme mit Objekten interagieren können sind sogenannte Endeffektoren unerlässliche. Diese haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Handelte es sich früher um unflexible und meist nur für eine Aufgabe bestimmte „Greifzangen“ , sind es heute adaptive, Polymer basierte und bionisch angehauchten Alleskönner. Es ist faszinierend, wie diese Endeffektoren ihre vielfältigen Aufgaben erledigen.

Durch unser KI-basiertes Technologiemonitoring bei ROKIN begegnen mir immer wieder solche innovativen Konzepte. Drei faszinierende Endeffektoren, die sich auch den schwierigsten Greifaufgaben stellen, möchte ich hier kurz vorstellen.


TechBite #1: Greifen wie ein Chamäleon.


Polymere sind das Material der Wahl für die meisten bionischen Greifer. Die Technologie FlexShapeGripper von Festo ist dem einer Chamäleonszunge nachempfunden. Diese ermöglicht es eine große Bandbreite an Objekten zu greifen aber auch mehrere Objekte nach einander zu „sammeln“ und transportieren. Faszinierendes Video des Greifers in Aktion.



TechBite #2: Greifen wie ein Oktopus.


Auch SoftRobotics setzt auf Polymere. Mgrip ist ein Endeffektor der einem Oktopus-Arm nachempfunden ist. Der Greifer ermöglicht es eine große Bandbreite an variierenden Produkten zu greifen sowie empfindliche oder unförmige bzw. weiche Gegenstände zu hantieren. 



TechBite #3: Kurios, Greifen ohne Greifen.


Zugegeben, aktuell noch auf dem Weg Marktreife zu erlangen und aktuell eher für kleine Bauteile gedacht, aber dennoch eine faszinierende Technologie: akustische Levitation von No Touch Robotics. Dies ermöglicht berührungsloses Manipulieren von Objekten. Bei solchen disruptiven Ansätzen scheinen Szenarien wie Raumschiff Enterprise, wo alles berührungslos passiert, gar nicht mehr so fern.




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